Berliner Rettungsdienst im Rampenlicht


Berlin (rd.de) – Hoher Krankenstand, steigende Einsatzzahlen, verfehlte Hilfsfristen. Der Hauptstadt-Rettungsdienst bleibt ein Sorgenkind.

Fünf neue Rettungswagen sollen in Dienst gestellt werden, denn die Versorgungsziele hat der Berliner Rettungsdienst 2008 gerissen: Statt in durchschnittlich 8 Minuten, brauchten die Retter 9,2 Minuten zum Einsatzort. Auch Personalengpässe gehören noch nicht der Vergangenheit an. Während das DRK seine Fahrzeuge nun rund-um-die Uhr im Einsatz halten soll, vereinbarte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) eine weitere Zusammenarbeit mit dem Bundeswehr-Krankenhaus, die vorsieht, dass ein Bundeswehr-Rettungswagen für Berlin regulär an den Start gehen kann.

Zudem wird die Berliner Feuerwehr ihre Laufbahnordnung mit dem Ziel ändern, neue Bewerbergruppen zu erschließen, vor allem unter Migranten.

Innensenator Körting beklagt nach Agenturangaben aber auch eine gewisse Luxushaltung der Berliner Bevölkerung, Da wird die 112 gerufen, ohne das ein echter Notfall vorliege und eine Fahrt zum Arzt hätte auch mit einem Taxi erfolgen können.

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