Berlin: Einsatzzahlen bereiten Probleme


Berlin (rd.de) – Die stetig zunehmende Zahl von Rettungseinsätzen bereitet Berlin zusehend Probleme. Die Feuerwehr schlägt jetzt laut „Berliner Morgenpost“ unter anderem vor, die Hilfsfrist von acht auf zehn Minuten zu verlängern.

Die Grünen vermuten laut des Zeitungsberichts, dass auch die hohe Zahl von Rettungshubschrauber-Einsätzen in Berlin auf fehlende Rettungswagen zurückzuführen ist. Der RTH wird statt des nicht vorhandenen RTW eingesetzt, heißt es aus Reihen der Grünen-Fraktion. Die Innenverwaltung verneint dies. Tatsächlich belegt „Christoph 31“ mit 3.087 Einsätzen für das Jahr 2013 bundesweit den Spitzenplatz.

„Nach dem Vorschlag der Feuerwehr würden 160 Stellen mehr benötigt, 14 zusätzliche Rettungswagen und zwei neue Feuerwachen, um die neuen Zielzahlen zu erreichen“, schreibt die „Berliner Morgenpost“.

Hier geht’s zum Beitrag der „Berliner Morgenpost“.

(10.10.2014)

5 Responses to “Berlin: Einsatzzahlen bereiten Probleme”

  1. Hanseretter on Oktober 10th, 2014 10:25

    Feuerwachen oder Rettungswachen?
    Letztere müssten ja nicht von der Feuerwehr sein!

  2. crisu on Oktober 10th, 2014 15:51

    berlin ist pleite. wo soll das geld herkommen?

  3. Olaf on Oktober 10th, 2014 18:02

    Welche Stadt ist es nicht?

  4. Benny on Oktober 11th, 2014 01:16

    Wenn der RTH weniger fliegen würde, wären die Gelder schon zum Teil vorhanden.

    Über 3000 Einsätze im Jahr plus die neuen zusätzlichen Spät-/Nachtbesatzungen, da sind ganz sicher viele Einsätze unterhalb der Indikationsschwelle für RTH. Hier wird das teuerste Rettungsmittel für fehlende RTW´s mißbraucht. Und dafür ist auch Geld da, oder?

    Und wenn es bald einen neuen Bgm gibt, werden weniger Parties gefeiert. Dann sollten sich ein paar RTW´s locker finanzieren lassen……

  5. Hanseretter on Oktober 14th, 2014 11:44

    Im Zusammenhang mit dem Bericht: „Feuerwehr Berlin: Erste Hilfe am Telefon“, bekommt dieser Bericht eine ganz andere Gewichtung…..

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