Bergwacht gleich doppelt im Einsatz


Freiburg (BW) – Im Schwarzwald musste die Bergwacht am Sonntagnachmittag (07.07.2013) parallel zwei Einsätze abarbeiten. Eine Wanderin erlitt einen Schwächeanfall, eine andere war gestürzt. Unterstützung bekamen die Bergretter auch von einem Rettungshubschrauber aus der Schweiz.

Auf der Südseite des Belchens erlitt eine Frau einen Schwächeanfall. Mit einem Hubschrauber der schweizerischen Rettungsflugwacht Rega setzten Einsatzkräfte einen Notarzt ab, um die Frau zu versorgen. Mittels Winde holten Luftretter die Frau an Bord des Hubschraubers und brachten sie in eine Freiburger Klinik.

Parallel wurde die Bergwacht zum Todtnauberg alarmiert. Nach einem Sturz hatte eine Wanderin starke Schmerzen. Mit einer Gebirgstrage transportierten die Einsatzkräfte die Frau ab und brachten sie zu einem Rettungswagen.

Kurios: 35 Einsatzkräfte hatten kurz vorher ihre Dienstprüfung abgelegt und somit ihre Ausbildung abgeschlossen. Die Alarmierung erfolgte während der Ergebnisverkündung – „die Prüflinge mussten somit gleich zu ihren ersten Einsätzen überhaupt ausrücken“, so Bergwacht-Pressesprecher Adrian Probst.

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