Bergwacht auch an Werktagen stark gefordert


Freiburg (BW) – Schulferien in Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden sowie zahlreiche Skiausflüge deutscher Schulen sorgen derzeit für regen Betrieb in den Wintersportgebieten.

Auch unter der Woche sind die Einsatzkräfte der Bergwacht daher stark gefordert. Allein im Hochschwarzwald mussten sie in der vergangenen Woche (9. KW) zu über 70 Notfällen ausrücken. Dabei kam es teilweise zu schweren Verletzungen.

Am Thurner prallte ein achtjähriger Junge gegen einen Baum und musste mit einem Rettungshelikopter in eine Klinik geflogen werden. In Fahl musste ein 24-jähriger Skifahrer nach einem Sturz ebenfalls mit einem Helikopter ausgeflogen werden. Zwischen Bärental und Saig musste die Bergwacht Altglashütten zunächst einen französischen Patienten auf der Rotmeer-Loipe suchen und anschließend abtransportieren.

Die Mehrzahl der Unfälle ereignet sich mittlerweile nicht mehr nur am Wochenende. Das geänderte Freizeitverhalten der Menschen hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass täglich und zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Einsätzen zu rechnen ist.

„Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte müssen im Notfall am Arbeitsplatz alles stehen und liegen lassen, um helfen zu können. Wir sind deshalb sehr froh, dass uns noch so viele Arbeitgeber unterstützen. Und das, obwohl es noch immer keine Ausgleichszahlungen wie beispielsweise für Feuerwehrleute gibt“, betont Bergwacht-Pressesprecher Adrian Probst.

Das von den Wetterdiensten vorhergesagte sonnige Wetter wird voraussichtlich auch in den kommenden Tagen viele Menschen in die Natur locken.

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