Beim Schwimmen von den Kräften verlassen


Mühlheim a.M. (ots) – Dass das Schwimmen im Main lebensgefährlich sein kann, hat am Dienstag ein 16-jähriges Mädchen erfahren müssen. Einem zufällig vorbeikommenden Ruderer ist es zu verdanken, dass dem Mädchen nichts Schlimmes passiert ist.

Um 14.12 Uhr wurde die Polizei von der Leitstelle Main-Kinzig informiert, dass im Main bei Mühlheim, Höhe Rodaumündung, eine Schwimmerin hilflos treibe. Auf Grund der Meldung wurden über die Leitstellen Main-Kinzig und Dietzenbach die Feuerwehren Maintal und Mühlheim alarmiert, ebenso der Rettungshubschrauber Christoph 2. Von der Funkstreife der ebenfalls alarmierten Polizeistation Maintal wurde umgehend das Mainufer im Bereich Maintal abgesucht.

Noch vor Eintreffen am Mainufer, Höhe Braubachmündung, war jedoch bereits ein 33-jähriger Ruderer der 16-Jährigen zur Hilfe gekommen. Der Mann war durch laute Hilferufe auf die in der Strommitte hilflos treibende junge Frau aufmerksam geworden. Er ruderte sofort zu ihr hin und gab ihr die Möglichkeit, sich an seinem Boot festzuhalten. Dann geleitete er die Schwimmerin mit seinem Boot an das Dörnigheimer Mainufer. Die Schwimmerin war nach Verlassen des Mains stark erschöpft.

Die junge Frau teilte der Polizei mit, dass sie bereits öfters im Main geschwommen sei. Heute habe sie auf der Strommitte die Kraft verlassen, so dass sie nicht mehr aus eigener Kraft an Land schwimmen konnte. Nach ihren Angaben war sie in Höhe einer Sandbank am Mainufer im Bereich Mühlheim in den Main eingestiegen.

Von einem Notarzt wurden keinerlei Verletzungen der Schwimmerin festgestellt. Sie wurde anschließend von der Polizeistation Maintal an Kollegen in Mühlheim überstellt. Dort wurde sie anschließend ihrem Vater übergeben.

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