Beging Rettungsassistent sexuellen Missbrauch?


Bautzen (rd.de) – Das Amtsgericht Bautzen hat Haftbefehl gegen einen Rettungsassistent erlassen, der unter dem Verdacht der schweren Körperverletzung und des sexuellen Missbrauchs steht.

„Lausitz News“, das Nachrichtenportal für Ostsachsen, berichtet auf seiner Webseite, dass der Beschuldigte offenbar zwei Frauen ein Medikament verabreicht haben soll, das zum Bewusstseinsverlust führte. Sodann soll er sich an den widerstandsunfähigen Frauen vergangen haben.

Der Bericht von „Lausitz News“ ist hier nachzulesen.

(12.09.2014)

4 Responses to “Beging Rettungsassistent sexuellen Missbrauch?”

  1. tangotango on September 12th, 2014 17:44

    Es sollte doch dringend darauf hingewiesen werden, dass die vermeintlichen Taten NICHT IM DIENST geschehen sind. Das geht aus der Meldung hier nicht hervor.

  2. Angelika Oetken on September 14th, 2014 15:03

    Gerade Helferberufe sind für sexuelle Ausbeuter sehr attraktiv. Das hängt mit deren speziellen Persönlichkeitsstörung zusammen. Aber auch damit, dass man leicht an potentielle Opfer kommt.

    Im Fall der Notfallkräfte, von Menschen, die im Akutbereich und der Intensivmedizin arbeiten kommt hinzu, dass sie besonders leicht an Medikamente kommen, die ihre Opfer außer Gefecht setzen können.

    Selbstverständlich stellen solche Kriminelle eine absolute Minderheit unter den HelferInnen dar. Aber sie sind vorhanden und begehen ihre Verbrechen.

    Deshalb sind alle Integeren zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen.

    Einrichtungen sollten auf jeden Fall entsprechende Beauftragte haben, an die man sich im Zweifelsfall wenden kann.

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von 9 Millionen Erwachsenen in Deutschland, die in ihrer Kindheit und/oder Jugend Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden

  3. Profiretter on September 15th, 2014 11:26

    @Angelika:
    NEIN, wir brauchen keine „Beauftragte“ für so etwas.
    Wie wir auch keine Beauftragten für die 17 anderen möglichen Szenarien un der Welt und die Farbe des RTWs brauchen.
    Ein EInzelfall – und der wird voll von den geltenden Vorschriften abgedeckt und hatte nicht einmal etwas mit dem Dienst zu tun.
    Und selbst, wenn die Narkotika aus dem Dienst stammen, wird das dort sicherlich ohne „weibliche Missbrauchsbeauftragte für Einzel- und Sonderfälle“ auffallen und Konsequenzen haben.

    Über den Unterton mit Blick auf Helferberufe möchte ich mich da lieber nicht äussern…

    P.S.: Dein persönliches Schicksal tut mir leid, aber es hat wohl wenig mit dem hier besprochenen Fall zu tun…

  4. Olaf on September 16th, 2014 06:09

    @Angelika, dieses ist sowas von Quatsch………, sorry auch wenn Dein Schicksal schlimm ist, wenn es so war…….. Dann müsste wirklich jede Einrichtung in dem Falle gewarnt sein. Nicht nur in der Gesundheitsbranche.
    Dem Vorredner schliess ich mich was den Unterton angeht an……

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?