Bayerisches Kuratorium für Alpine Sicherheit


München (pm) – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat gestern die Arbeit des Bayerischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit zusammen mit dem Kuratoriumsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Roland Richter und einer Vielzahl beteiligter alpiner Institutionen vorgestellt.

Die Sicherheit in den bayerischen Bergen durch Unfallforschung und Prävention zu erhöhen, ist das Ziel des neu gegründeten Bayerischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit. Angesichts der steigenden Zahl von Touristen und Freizeitsportlern im alpinen Bereich besteht hier großer Handlungsbedarf. In Kooperation mit einem Dutzend Fachverbänden, Ministerien und weiteren Experten soll ein bayernweites Netzwerk für mehr alpine Sicherheit entstehen sowie die wissenschaftliche Arbeit dazu ausgebaut werden.

Mitglieder des Kuratoriums sind im Wesentlichen die ausbildenden Bergsportverbände. Die Bergwacht Bayern als Durchführender des Bergrettungsdienstes in den bayerischen Alpen und Mittelgebirgen, wirkt im Beirat mit. Als Mitglied des Beirates wird sie sich aus der Sicht ihres Auftrages und nach ihren Möglichkeiten in die Arbeit des Kuratoriums sich einbringen.

Unterstützt wird das Kuratorium auch durch die Bayerischen Ministerien des Innern, der Justiz sowie für Unterricht und Kultus. Finanzieren soll sich das Kuratorium durch Spenden, Beihilfen, sonstigen Zuwendungen und Einnahmen aus Publikationserlösen. Ebenfalls vorgesehen ist eine Kooperation mit dem Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit.

(Quellen: Berwacht Bayern, Bayerisches Staatsministerium des Inneren)

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