Babys auf Leitstellenbesuch


(Foto: Notruf NÖ)St. Pölten, Österreich – (144 Notruf NÖ) Außergewöhnliche „Patienten“ konnte Mag. Wolfgang Sobotka und das Team von 144 Notruf NÖ begrüßen. Zwei Jungfamilien mit ihrem Nachwuchs kamen nach St.  Pölten um ihren telefonischen Geburtshelfer kennenzulernen.

Die beiden neuen Erdenbürger erblickten unter der telefonischen Anleitung eines Notrufexperten das Licht der Welt, noch während Sanitäter und Notarzt auf der Anfahrt waren. Stellvertretend für alle sieben Babys, welche heuer schon vollständig mit Hilfe des Notrufs entbunden wurden, erhielten die Mitarbeiter von den beiden Familien ein besonders gutes Zeugnis für Ihre Unterstützung ausgestellt.

„Die umfassende Betreuung eines Notfallmelders, oder des Patienten selbst, ist ein Qualitätskriterium einer hochwertigen Leitstellenarbeit. Allgemeine und medizinische Hinweise, sowie Anleitungen zu Sofortmaßnahmen verbessern nachweislich das Patientenoutcome, gezielte Anweisungen an den Anrufer erhöhen die Güte der Erste-Hilfe-Leistungen um ein Vielfaches.“ erklärt der Geschäftsführer von 144 Notruf NÖ Ing. Christof Constantin Chwojka. „Als besonderes Geschenk und als Andenken konnten wir den Familien das aufgezeichnete Notrufgespräch überreichen. Damit können sich die jungen Erdenbürger in einigen Jahren sich Ihre Geburt selbst anhören.“ so Geschäftsführerkollege Mag. Thomas Pöchacker.

Bereits am 15. Februar erblickte die kleine Gloria in Gross-Enzersdorf im Bezirk Gänserndorf das Licht der Welt. „Innerhalb von nur wenigen Minuten war es soweit, der Papa hatte alle Hände voll zu tun. Gut, dass am Telefon jemand da ist, der hilft!“ sind sich die Mutter und auch der Vater, der als Geburtshelfer fungierte, sicher. „Ich musste schon weiter hinten in die Geburtsanleitung des Notrufanleitungssystem einsteigen, da die Kleine so schnell war.“ schmunzelt Notrufexperte Florian Hinteregger, der damals kurz nach ein Uhr morgens den Anruf entgegennahm.

Auch der kleine Julian in Dorfstetten im Bezirk Melk hatte am 1. März nicht vor zu warten bis die Helfer vom Roten Kreuz die werdende Mama ins Klinikum gebracht haben, sondern entschied sich für eine Hausgeburt. Unter der telefonischen Anleitung von Katharina Lengl wurde die Großmutter um halb drei Uhr morgens zur Hebamme. Sichtlich stolz waren nicht nur Mama und Oma, auch die kleine Anna, die damals aber die Ankunft ihres Bruders verschlafen hatte.

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