Autofahrer prallt frontal mit Schulbus zusammen


Hunderdorf bei Straubing (pol) – Am Mittwochvormittag prallte ein 82-jähriger Pkw-Fahrer auf der Staatsstraße zwischen Mitterfels und Steinburg mit einem Schulbus zusammen. Der Schulbus war mit 41 Schulkindern besetzt. Vier Kinder und der Busfahrer wurden leicht verletzt. Der Pkw-Fahrer erlag am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Die Schüler wurden umfassend betreut.

Gegen 10.45 Uhr befuhr ein 82-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Straubing-Bogen die Staatsstraße von Mitterfels kommend in Richtung Steinburg. Zwischen den Weilern Wiespoint und Riglberg kam der 82-Jährige aus bisher noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte seitlich frontal in den entgegenkommenden Schulbus. Der Pkw wurde in den angrenzenden Graben geschleudert. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen erlittenen schweren Verletzungen.

Die 41 Schulkinder der zweiten bis vierten Klasse der Grundschule Mitterfels im Alter von sechs bis zehn Jahren befanden sich gerade auf dem Rückweg von einem Skiausflug. Durch den Unfall wurden vier Kinder leicht verletzt, welche durch die alarmierten Rettungskräfte in die nahe gelegenen Krankenhäuser verbracht wurden. Die Kinder wurden nach ambulanten Versorgung bereits wieder entlassen. Der 26-jährige Busfahrer aus dem Landkreis Straubing-Bogen erlitt einen Schock.

Schulkinder werden von Notfallseelsorgern betreut

Die anderen Kinder wurden mit einem Ersatzbus zur Grundschule Mitterfels verbracht. In der Grundschule wurden die Kinder umfassend durch zwei Notfallseelsorger des Kriseninterventionsteams aus Straubing zur mentalen Abarbeitung des traumatischen Ereignisses betreut. Die Kinder werden auch in den kommenden Tagen betreut.

Die Kinder wurden in die Obhut der verständigten Eltern übergeben. Der Busfahrer wird gleichfalls betreut.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg – Zweigstelle Straubing – ordnete zur Klärung der Unfallursache ein unfallanalytisches Gutachten an. An der Unfallstelle war zudem ein weiterer Notfallseelsorger anwesend.

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