Autobahnarbeiter eingeklemmt


Pegnitz (pol) – Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei erlitt schwerste Verletzungen, als er bei einem Unfall zwischen seinem Zugfahrzeug und dem Warnleithänger eingeklemmt wurde.

Wegen Bauarbeiten sollte am Mittwochnachmittag kurz vor der Rastanlage Fränkische Schweiz in Richtung Nürnberg ein Fahrstreifen der Autobahn gesperrt werden.

Der 54-jährige Beschäftigte der Autobahnmeisterei Trockau hatte zur Vorwarnung mit seinem Warnleitanhänger auf dem Strandstreifen angehalten. Um den Leithänger aufzubauen, musste er zwischen Anhänger und Zugfahrzeug arbeiten.

In diesem Moment fuhr ein 56-jähriger Mercedesfahrer aus Neumarkt auf die Arbeitsstelle zu. Aus Unachtsamkeit übersah er, dass die Fahrzeuge vor ihm die Geschwindigkeit wegen der Gefahrenstelle gedrosselt hatten. Als er dies erkannte, riss er reflexartig sein Fahrzeug nach rechts auf den Standstreifen, um nicht auf die vorausfahrenden Fahrzeuge aufzufahren. Hier stand das Gespann der Autobahnmeisterei. Mit großer Wucht prallte der Mercedes gegen den Warnleitanhänger und der Mitarbeiter der Autobahnmeisterei wurde eingeklemmt.

Er erlitt schwerste Verletzungen an den Beinen und konnte erst von den eintreffenden Feuerwehren aus Trockau und Pegnitz mit dem Rettungsspreizer befreit werden. Anschließend brachte ihn der Rettungshubschrauber in eine Klinik. Die Autobahn musste für über eine Stunde komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau und die Behinderungen hielten bis in die späten Nachmittagstunden an.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle gerufen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 12000 Euro. Der Unfallveruracher blieb unverletzt, sein Fahrzeug wurde zu weiteren Untersuchungen sichergestellt.

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