Auszeichnung für BRK-Projekt „Telematik II“


Berlin/München (BRK) – Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) hat mit seinem Projekt „Telematik II – Elektronische Patientendatenerfassung“ nun auch internationale Anerkennung gefunden.

Im Rahmen des Zukunftskongresses „Staat & Verwaltung“, der unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin stattfand, wurden kürzlich die Projektverantwortlichen beim 13. eGovernment-Wettbewerb ausgezeichnet. Das Projekt „Telematik II – Elektronische Patientendatenerfassung“ erreichte in der Kategorie „Bestes eHealth Projekt“ den 2. Platz.

In dieser Kategorie werden Projekte aus Organisationen der Gesundheitswirtschaft und der Sozialversicherungsträger ausgezeichnet. Bewertet wird der Nutzen durch eine bessere Versorgungsqualität, die Lösung gesellschaftlicher Problemfelder und Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen.

Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesinnenministerium und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, unterstich den hohen Stellenwert der Digitalisierung und den Mehrwert für die Gesellschaft.

Beim Projekt „Telematik II“ wird bayernweit unter der Leitung des Bayerischen Roten Kreuzes bei allen Durchführenden des Rettungsdienstes ein einheitliches mobiles Computer- und Dokumentationssystem eingeführt. Dabei werden im elektronischen Rettungsdienstprotokoll alle Patientendaten und medizinischen Parameter digital erfasst.

„Das Projekt Telematik II ist ein innovatives Projekt des Rettungsdienstes sektorenübergreifend, bei dem wir zum Wohle des Patienten Daten nicht nur sammeln, sondern auch verwerten können, um so letztendlich zu einer Verbesserung der Qualität der präklinischen Versorgung beizutragen“, erläuterte Johann Peter Hausl, der Bereichsleiter Rettungsdienst in der BRK-Landesgeschäftsstelle München.

(21.07.2014; Foto: BearingPoint GmbH, Berlin)

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