Aufwendige Rettung nach Skiunfall auf Weltcup-Piste


Todtnau (BW) – In einer aufwendigen Rettungsaktion musste am Samstag (26.01.2013) ein 59–jähriger Mann in Todtnau-Fahl von der Bergwacht gerettet werden.

Der Urlauber aus Nordrhein-Westfahlen war gegen 16:30 Uhr im Steilstück der Weltcup-Piste in Fahl gestürzt. Er zog sich dabei schwere Verletzungen am Oberschenkel zu.

Die hinzugerufenen Einsatzkräfte der Bergwacht Todtnau konnten den Verletzten im steilen und vereisten Gelände nur mit Steigeisen erreichen. Da aufgrund der einbrechenden Dunkelheit ein Einsatz mit der Rettungswinde des Helikopters nicht mehr möglich war, wurde parallel auch ein bodengebundener Notarzt nachgefordert.

„Wir versuchen gerade bei solch anspruchsvollen Rettungseinsätzen, immer einen Plan B zu entwickeln, um im Falle von unvorhersehbaren Schwierigkeiten keine Zeit zu verlieren. Diese Strategie hat sich auch hier wieder bewährt“, berichtet die Einsatzleiterin der Bergwacht vor Ort, Carina Wimmer.

Nach einer ersten notfallmedizinischen Versorgung durch Bergwacht und Notarzt am Unfallort konnte der Patient bis zum nächstgelegenen Weg transportiert werden. Hier wurde er von einem Helikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega aufgenommen und in eine Freiburger Klinik geflogen.

Für die ehrenamtlichen Helfer der Bergwacht Todtnau war dies der 90. Einsatz in diesem Winter. „In den bevorstehenden Fastnachtsferien erwarten wir wieder viele Gäste im Schwarzwald. Wir möchten deshalb einmal mehr auf eine umsichtige und angepasste Fahrweise auf den Skipisten hinweisen“, betont Bergwacht-Pressesprecher Adrian Probst.

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