Auch DRF Luftrettung meldet Einsatzrekord


Filderstadt (DRF) – Nie zuvor war die DRF Luftrettung bundesweit so stark gefordert wie 2011: Die Luftretter leisteten 35.075 Einsätze, drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei rund 100 Einsätzen am Tag wurden die rot-weißen Hubschrauber häufig zur Rettung von Patienten mit Herzinfarkt und Schlaganfall alarmiert. In 16 Prozent aller Fälle brachten die Luftretter auch Opfern von Verkehrs- und Freizeitunfällen schnelle notärztliche Hilfe.

Jeder dritte Notfallpatient muss inzwischen mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert werden – eine Folge der bundesweiten Spezialisierung von Kliniken.

Notfälle passieren rund um die Uhr. Auch schwer kranke Patienten müssen nachts zwischen Kliniken transportiert werden: An den acht Stationen der DRF Luftrettung im 24-Stunden-Betrieb wurde jeder fünfte Einsatz nachts geleistet. Als einzige Luftrettungsorganisation bundesweit setzt die DRF Luftrettung bei Einsätzen in der Dunkelheit Nachtsichtbrillen ein. Diese Innovation hilft den Piloten Hindernisse wie Strommasten oder Nebelfelder besser zu erkennen. Damit wird die Luftrettung bei Nacht noch sicherer.

Baden-Württemberg war im vergangenen Jahr das einsatzstärkste Bundesland der DRF Luftrettung: Die sieben Luftrettungsstationen leisteten insgesamt 9.128 Einsätze, gefolgt von Bayern mit 5.802 Einsätzen (fünf Stationen), gefolgt von Thüringen mit 3.440 Einsätzen (drei Stationen) und Sachsen-Anhalt mit 3.313 Einsätzen (zwei Stationen).

2011 flog die DRF Luftrettung an 31 Hubschrauberstationen in Deutschland, Österreich und Dänemark täglich Rettungseinsätze, an acht Stationen sogar rund um die Uhr. Dabei wurden die rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung zu 28.483 Notfalleinsätzen alarmiert, 8.853 mal transportierten sie Intensivpatienten zwischen Kliniken.

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