ASB zieht Bilanz zur Kieler Woche


Die ASB-Rettungstaucher sorgten bei der Kieler Woche zusammen mit dem THW für die Sicherheit auf der Förde. (Foto: ASB/F. Zanettini)

Die ASB-Rettungstaucher sorgten bei der Kieler Woche zusammen mit dem THW für die Sicherheit auf der Förde. (Foto: ASB/F. Zanettini)

Köln/Kiel (ASB) – Friedlich, aber verregnet – so lautet die Bilanz des ASB Kiel nach der Kieler Woche 2011. Durch das nasskalte Wetter und daher weniger Besucher gab es insgesamt nur 1.150 Erstversorgungen – rund zehn Prozent weniger gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt wurden 266 Transporte mit Rettungs- oder Krankentransportwagen, 22 Notarzt-Einsätze sowie 36 Aufnahmen von Betrunkenen in der Zentralambulanz registriert.

Der ruhige Verlauf der Kieler Woche ist auch auf das neue Sicherheitskonzept im Veranstaltungsbereich an der Hörn zurückzuführen. Um einen Besucheransturm bei Konzerten zu verhindern, wurde der Bühnenbereich von der Uferpromenade abgetrennt. Außerdem wurde die Anzahl der Besucher begrenzt. „Unsere Rettungskräfte konnten so schneller zu Patienten gelangen und sie besser versorgen“, erklärt Hanjo Merkle, Rettungsdienstleiter beim ASB Kiel. „Wir alle haben von den schlimmen Ereignissen der Loveparade in Duisburg gelernt“, ergänzt Merkle.

2075 ehrenamtliche Einsatzstunden

Rund 100 ASB-Sanitäter, -Wasserretter und -Rettungstaucher waren bei der Kieler Woche vom 18. bis 26. Juni 2011 im Einsatz. Sie sorgten für die Sicherheit der drei Millionen Besucher zu Land und auf dem Wasser. Allein die Sanitätshelfer des ASB leisteten in der Zeit ehrenamtlich 2.075 Einsatzstunden. An vier Tagen führte der ASB in drei Hauptabschnitten und einem Nebenabschnitt die Einsatzleitung, darunter auch am Eröffnungs- und Abschlusstag.

Außerdem hat der ASB während der Kieler Woche den anderen Hilfsorganisationen und der technischen Einsatzleitung sein Einsatz- und Organisationssystem (ASB-EOS) zur Verfügung gestellt. Mit dem webbasierten System ließen sich alle Einsatzabschnitte interaktiv optimal miteinander vernetzen.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?