ASB-Studie zur Ehrenamtlichkeit


München (ASB) – Im Rahmen seines Zukunftskongresses, der letzten Großveranstaltung im Jubiläumsjahr 2013, stellte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) am 25. Oktober 2013 in München seine aktuelle Studie zur „Freiwilligenarbeit im ASB“ vor.

Rund 16.000 Freiwillige und Ehrenamtliche engagieren sich beim Arbeiter-Samariter-Bund. Sie sind in allen Bereichen des ASB aktiv, so zum Beispiel im Katastrophenschutz und in der Altenhilfe.

Die Flut 2013 in Bayern und in Ostdeutschland habe gezeigt, wie unverzichtbar Freiwillige für die Gesellschaft und Verbände seien, schreibt der ASB. Im Durchschnitt engagieren sich Freiwillige acht Jahre lang beim ASB; sie sind mit Herzblut dabei und schätzen den Sinn ihrer Arbeit. Dies ergab die neue Studie „Freiwilligenarbeit im ASB“, die der Verband im Februar 2013 in Auftrag gegeben hat.

„Doch Freiwilligenarbeit ist kein Selbstläufer mehr“, gibt Knut Fleckenstein, ASB-Bundesvorsitzender und MdEP, auf dem ASB-Zukunftskongress in München zu bedenken. „Jugendlichen und Erwachsenen bleibt heute wenig Zeit für bürgerschaftliches Engagement.“

Der demografische Wandel verschärft zudem das Problem. „Uns fehlen zunehmend junge Helfer im Katastrophenschutz“, so Fleckenstein. „Die Studie hat aber gezeigt, dass wir mit zeitlich flexibleren Weiterbildungsangeboten dem entgegensteuern können.“

Die Gruppe der sogenannten „proaktiven Freiwilligen“ hingegen wächst. Diese Freiwilligen stoßen erst im fortgeschrittenen Alter zum ASB und suchen gezielt eine Tätigkeit, bei der sie etwas Neues kennenlernen können. „Diese Freiwilligen brauchen von uns eine individuelle Beratung. Die Bedeutung von Freiwilligenkoordinatoren wird in Zukunft zunehmen“, erklärt Knut Fleckenstein. „Proaktive Freiwillige“ engagieren sich bevorzugt in der Altenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe.

Hier gibt es mehr Informationen zur ASB-Studie.

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