ASB: RA-Nachqualifizierung nicht ausreichend geklärt


Köln (ASB) – Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) begrüßt grundsätzlich die Entscheidung des Bundeskabinetts zur Vorlage eines Gesetzes über den Beruf des Notfallsanitäters (NotSanG). Zugleich betont der ASB jedoch, dass entscheidende Fragen noch ungeklärt seien.

Dazu zähle vor allem die Weiterqualifizierung der heute eingesetzten Rettungsassistenten: „Die Weiterbildung unserer Mitarbeiter im Rettungsdienst stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen, weil eine Finanzierung dieser Maßnahmen durch den Bund und die Länder noch nicht abschließend gewährleistet ist“, so ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter. Der ASB warnt deshalb davor, die Gesetzesinitiative vor Klärung dieser Fragen voreilig abzuschließen.

Zusätzlich zu den Ausgaben für die Ausbildung erwartet der ASB durch die neue Gesetzgebung erneut große Unterschiede in den jeweiligen Bundesländern, die für den Rettungsdienst verantwortlich sind. „Wir fordern deshalb die politisch Verantwortlichen auf, eine möglichst bundeseinheitliche Regelung für die Ausbildung zum Notfallsanitäter in den Ländern zu finden“, betont Daniel Gelbke, Referatsleiter Bevölkerungsschutz beim ASB-Bundesverband. „Erst wenn die Finanzierungs-Frage geklärt ist, können wir nachhaltig Fachkräfte im Rettungsdienst gewinnen und fördern.“

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