ASB löscht Feuer in Tiefgarage


Leipzig (BF) – Kurz vor 14:00 Uhr erreichte am Samstag (18.05.2013) die Leipziger Feuer- und Rettungsleitstelle die Meldung über eine Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage an der Harnackstraße.

Sofort wurden mehrere Fahrzeuge unter dem Stichwort „F-KELLER“ nach Reudnitz-Thonberg entsandt.

Der Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) traf als erstes an der Einsatzstelle ein. Das RTW-Team stellte fest, dass offenbar ein in der Tiefgarage abgestelltes Bett brannte. Die Samariter entschieden sich, mit dem Schnellangriff eines Wandhydranten einen ersten Löschangriff vorzutragen.

Der Löschversuch gelang so gut, dass die kurzzeitig später eintreffenden Kollegen der Feuerwehr nur noch die Restlöscharbeiten durchführen mussten. Dank des schnellen Eingriffs des Rettungsdienstes und entsprechendem Löscherfolg konnte auf eine Räumung des darüber befindlichen Alten- und Pflegeheims verzichtet werden.

Nachdem die Reste des Bettes aus der Tiefgarage gebracht worden waren, belüftete die Feuerwehr noch die Gänge der Einrichtung und übergab die Einsatzstelle an den Hausmeister und die Polizei. Diese ermittelt zur Brandursache.

Da kein Fahrzeug in der Nähe der Brandstelle parkte, blieb das Feuer auf das Patientenbett beschränkt.

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Betten, Sofas, Kinderwagen und andere leicht brennbare Gegenstände nicht in Tiefgaragen, Treppenhäuser und Kellerräume abgestellt werden dürfen.

One Response to “ASB löscht Feuer in Tiefgarage”

  1. Der Münchner on Mai 21st, 2013 09:02

    also ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll. Haben die in Leipzuig auf den Fahrzeugen umluftunabhängigen Atemschutz? Wenn nicht, war es risikoreich. Wenn man sich auf den Seiten des Feuerwehrverbandes Leipzig das Bild anschaut, sieht man, dass das die Matratze des Bettes ziehmlich durch ist. Da die Matratzen in Altenheimen mit Kunststoff überzogen sind und oft einen Schaumstoffkern haben, ist die Giftkonzentration nicht ohne. Das Ganze dann noch in einer Tiefgarage? Naja. Ist in meinen Augen ein Zeichen dafür, dass es bei taktischen Vorgehen im Rettungsdienst noch einen immensen Nachholbedarf gibt. Im Anschluss haben sich dann die Kollegen mit ihren vom Rauch kontaminierten Klamotten in den RTW gesetzt und haben damit diesen und bestimmt auch noch deren Wache mitverschmutzt? Und dass das Eingreifen eine Evakuierung vermieden hat, ist auch eher als Aufhänger gemeint. Tiefgaragen sind in Deutschland so konzipiert, dass bei einem Brand eben keine Gefahr für das darüber befindliche Gebäude besteht. Ausser es sind Bestandteile des baulichen Brandschutzes ausser Kraft gesetzt worden (aufgekeilte Türen).
    Nun gut, der Bericht ist auf alle Fälle öffentlichkeitswirksam.

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