Ärzte zu Rettungsschwimmern


Bad Nenndorf/Berlin (ots) – Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Charité – Universitätsmedizin Berlin – bilden jetzt Ärzte zu Rettungsschwimmern aus.

Am vergangenen Wochenende, dem 5. und 6. Juli, haben die ersten zehn Mediziner und Pflegekräfte des Berliner Universitätsklinikums ihr Rettungsschwimmabzeichen Silber erworben und damit die Qualifikation für den Wasserrettungsdienst erworben.

Vor drei Jahren haben die DLRG und ihr Wirtschaftspartner, die Pfizer Pharma GmbH Deutschland, die Idee entwickelt, Ärzte zu Rettungsschwimmern auszubilden. Diese Projektidee ist bei der ärztlichen Leiterin der Abteilung für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin Prof. Dr. Claudia Spies auf positive Resonanz gestoßen. „Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist eine sinnvolle Fortbildung im Rahmen unserer notfallmedizischen Ausbildung. Deshalb unterstützen und fördern wir das Engagement unserer Ärzte. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit der DLRG, die Rettungsschwimmausbildung für Ärzte zu einem ständigen Angebot zu entwickeln“, so die Direktorin. Ebenfalls an dem Projekt beteiligt ist die Klinik für Kinderchirurgie in der Abteilung für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin.

Der Termin für das nächste Prüfungsseminar „Ärzte werden Rettungsschwimmer“ steht auch schon fest: Im Rahmen des Hauptstadtkongresses für Anästhesiologie und Intensivtherapie bieten DLRG, Charité und Pfizer für Kongressteilnehmer einen weiteren Lehrgang an.

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