Arbeitsunfall im „Höllental“


Hinterzarten (BW) – Während Felssicherungsarbeiten im „Höllental“ (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ist am Mittwoch (14.08.2013) ein Arbeiter schwer verletzt worden. Er wurde in rund 70 Meter Höhe eingeklemmt.

Der Mann erlitt Verletzungen im Brustbereich. Arbeitskollegen konnten ihn befreien und alarmierten die Bergwacht. Zudem wurde der Rettungshubschrauber „Christoph 54“ gerufen.

Unter Seilsicherung stiegen die Bergretter zu dem Verletzten auf und leiteten die notfallmedizinische Erstversorgung ein. Um den Patienten retten zu können, forderten die Einsatzkräfte zusätzlich einen Rettungshubschrauber aus Basel an, der über eine Außenwinde verfügt. „Wir wollten einen schonenden Transport garantieren“, kommentierte Jan Steiert von der Bergwacht Hinterzarten die Entscheidung.

Der Mann wurde in ein Krankenhaus geflogen. Vor Ort waren Helfer der Bergwachten Hinterzarten und Freiburg, des DRK, der Polizei und der beiden Rettungshubschrauber im Einsatz.

Kurzzeitig wurde auch die durch das Höllental verlaufende Bundesstraße gesperrt – während der Rettungsarbeiten löste sich immer wieder Gestein. Bei derartigen Einsätzen ist Steinschlag immer ein Risiko für die Einsatzkräfte, wie Bergwacht-Pressesprecher Adrian Probst auf Nachfrage von rettungsdienst.de erklärt. Eine besonders erhöhte Gefahr für die Einsatzkräfte habe jedoch im konkreten Fall nicht bestanden.

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