Arbeiter von Hebebühne zerquetscht


Velbert (ots) – Am Montagmorgen wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Arbeitsunfall gerufen. Bei Reparaturarbeiten geriet ein Arbeiter in das Scherengestänge einer Hebebühne.

Der 53-jähriger Mitarbeiter des Unternehmens, führte Reparaturarbeiten an einer defekten Arbeits- und Hebebühne mit durch.

Ohne erkennbare Fremdeinwirkung war der Verunglückte bei seiner Arbeit an der Bühne mit Kopf und Oberkörper zwischen das sich plötzlich schnell zusammenklappende Ständerwerk der Hebebühne geraten, nachdem der Velberter zuvor gerade selber mehrere Spanngurte gelöst hatte, mit denen er das Scherensystem für die nur teilweise beendeten Arbeiten auseinander gezogen und gesichert hatte. Ein 60-jähriger Kollege des Verunfallten, der Zeuge des schrecklichen Unglücks wurde, erlitt einen schweren Schock. Der 60-jährige Velberter konnte den Schwerstverletzten nicht selber befreien und veranlasste stattdessen den sofortigen Notruf.

Doch die Hilfe der alarmierten und schnell am Einsatzort eingetroffenen Retter kam für den Verunglückten dennoch zu spät. Rettungssanitäter und ein eingesetzter Notarzt konnten nur noch den Tod des 53-jährigen Velberters feststellen.

Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, bei dem, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen für Arbeitsschutz, zur Zeit weiterhin noch die genauen Umstände und Verantwortlichkeiten geprüft werden, die zum Tode des Velberters führten.

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