Arbeiter verschüttet


München (BF) – Ein 35-jähriger Arbeiter wurde am Mittwoch in München bei Anschlussarbeiten am Kanalsystem in
einem vier Meter tiefen Graben bis zur Hüfte verschüttet.

Den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr bereitete sein tiefliegender und extrem schmaler Unglücksort Probleme, da sowohl die Gefahr des Nachrutschens von Erdreich als auch die minimalen Platzverhältnisse die Rettung erschwerten. Mit Hilfe einer Drehleiter ließ der Einsatzleiter den Verschütteten an einem Seil sichern. Anschließend stieg ein mit einem Klettergurt ausgerüsteter Feuerwehrmann zur Unfallstelle hinab. Vorsichtig entfernte dieser den immer wieder nachrutschenden Kies mit der Hand und übergab die gefüllten Eimer an
Kollegen.

Nach insgesamt drei Stunden konnte der Bauarbeiter befreit werden. Ein Notarzt untersuchte den Patienten vor Ort, stellte aber nur leichte Verletzungen im Beinbereich fest. Eine Rettungswagen übernahm den anschließenden Transport zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?