Arbeiter erleidet Gesichtsverätzung


Ludwigshafen (pm) – Gestern Abend gegen 20.00 Uhr kam im Werksteil Süd der BASF in Ludwigshafen zu einem Arbeitsunfall. Bei Reinigungs­arbeiten an einer verstopften Rohrleitung kam ein BASF-Mitarbeiter mit aus der Leitung austretendem Isophorondiamin in Kontakt.

Der Arbeiter erlitt eine Gesichtsverätzung. Nach der medizinischen Erstversorgung durch einen Notarzt der BASF wurde der Verletzte zur weiteren Behandlung in eine der umliegenden Kliniken gebracht und dort stationär aufgenommen.

Die zuständigen Behörden sind informiert. Der genaue Unfallhergang wird derzeit untersucht.

Isophorondiamin ist eine farblose Flüssigkeit, die bei Hautkontakt schwere Verätzungen verursacht. Das Produkt wird in der Kunststoffindustrie als Härter zur Herstellung von Expoxy- und Polyurethanharzen verwendet.

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