Angelboot kentert – „Berlin“ und „Steppke“ retten drei Menschen


Kiel (dgzrs) – Drei Angler verdanken ihre schnelle Rettung aus Seenot der Besatzung des Seenotkreuzers „Berlin“, Station Laboe der DGzRS. Die beiden Männer und die Frau waren mit ihrem offenen, etwa vier Meter langen Boot mit Außenbordmotor am Dienstagvormittag auf der Kieler Förde gekentert.

Die Besatzung einer Segelyacht hatte die Notlage der Angler beobachtet und über den internationalen Sprechfunk-Notrufkanal 16 die Seenotküstenfunkstelle „Bremen Rescue Radio“ der DGzRS informiert. Auf der „Berlin“ in Laboe hatten die Rettungsmänner den Notruf bereits mitgehört. Sofort ließen sie das Tochterboot „Steppke“ zu Wasser und nahmen Kurs auf die Schiffbrüchigen.

Rund 500 Meter vor der Hafenausfahrt nahm die Besatzung der „Steppke“ die drei Angler in Höhe der Tonne 6 an Bord. Die Seenotretter brachten die Geretteten nach Laboe und übergaben die etwa 20-Jährige, offenbar unter Schock stehende Frau zur weiteren Versorgung an den Landrettungsdienst. Die beiden etwa 40 und etwa 65 Jahre alten Männer blieben unverletzt.

Das Tochterboot lief noch einmal aus, um das Angelboot zu bergen und damit Gefahren für die Schifffahrt auf der viel befahrenen Kieler Förde zu vermeiden.

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