Ammoniak-Alarm in Kulmbach


Kulmbach (PD Bayreuth) – Am Sonntagnachmittag um 15.50 Uhr kam es im Freibad Kulmbach zu einem Unfall mit Ammonikgasaustritt. Das Bad wurde geräumt. Insgesamt wurden 25 Personen mit Atemwegsreizungen in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Ein Mitarbeiter des Bades bemerkte zeitgleich zum auslösenden Alarm, dass in einem Anlagengebäude des Bades Ammoniakgas austritt. Dieser leitete umgehend die richtigen Schritte ein. Die Badegäste im Bad wurden über Lautsprecherdurchsagen verständigt und das Bad wurde geräumt. Zu dieser Zeit befanden sich ca. 2.500 Gäste im Freibad. Zeitgleich wurden Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungsdienste verständigt.

Vor Ort richtete der Rettungsdienst eine Versorgungsstelle ein. Die Feuerwehr konnte das Ausströmen des Gases stoppen. Die Personen konnten vor Ort von mehreren Notärzten versorgt werden. Die Feuerwehr war mit 50 Mann, THW mit 20 Mann vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 150 Einsatzkräften und zwei Rettungshubschraubern im Einsatz.

Es wurden insgesamt 25 Personen in Krankenhäuser gebracht. Diese litten unter Atemwegsreizungen. Ein Kleinkind wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Kinderklinik nach Bayreuth transportiert. Bei keinem der Verletzten bestand Lebensgefahr. Vor Ort behandelten Ärzte und Sanitäter in dem Versorgungszelt ca. 30 weitere Personen, die alle wieder entlassen werden konnten.

Noch am abend begannen Techniker und Verantwortliche mit der Suche nach der Ursache für den Defekt in der Anlage. Für Montagvormittag ist die Begutachtung durch einen Sachverständigen vorgesehen.

(23.06.2008)

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