Acht verletzte Personen nach Wohnungsbrand


(Foto: Polizeiinspektion Hildesheim)Hildesheim (ots) – Am Mittwochmorgen eilte die Hildesheimer Berufsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Stresemannstraße.

Die unter Leitung von Brandoberinspektor Marcus Illemann eingesetzten Kräfte mussten wegen des bereits stark verqualmten Treppenhauses die Drehleiter zum Einsatz bringen, um einen Mann aus seiner Wohnung in der vierten Etage zu retten. Er blieb unverletzt. Nach bisherigem Kenntnisstand brach das Feuer im Kinderzimmer einer Wohnung in der dritten Etage des Hauses aus. Hier hielt sich die 36-jährige Wohnungsmieterin mit ihren drei Kindern im Alter von zehn, vier und zwei Jahren auf.

Feuer im Kinderzimmer

Während die Frau dabei war, ihr 10-jähriges Kind für die Schule vorzubereiten, bemerkte sie plötzlich Brandgeruch und offene Flammen aus dem Kinderzimmer. Es gelang ihr nicht mehr, das Feuer mit eigenen Mitteln zu löschen. Mit ihren Kindern flüchtete sie dann in die Nachbarwohnung.

Die hier lebende Familie, Mann und Frau mit zwei Kindern, konnten ebenfalls den Weg ins Freie wegen des verqualmten Treppenhaus nicht mehr antreten. So wartete man das Eintreffen der Feuerwehr ab. Die anderen im Hause anwesenden Personen flüchteten ins Freie. Die drei Erwachsenen und fünf Kinder aus der 3. Etage sind später mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen vorsorglich in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen worden.

Der Schaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt. Das Kinderzimmer ist völlig ausgebrannt, die anderen Räume Hitzeentwicklung und Rußniederschlag beschädigt. Brandermittler des 1. Fachkommissariates des Hildesheimer Zentralen Kriminaldienstes sind vor Ort und haben die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen.

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