Abschiedsbrief lag in der Rettungswache


Ratingen (ots) – Eine augenscheinlich stark verwirrte Frau beschäftigte in der Nacht zu Donnerstag in Ratingen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Eine Streifenwagenbesatzung nahm auf einem Materialablageplatz der Autobahnmeisterei an der Auffahrt zur A 52 in Lintorf laute Klopfgeräusch wahr. In einem ca. 3,50 hohen Schachtrohr fanden die Polizeibeamten daraufhin eine Frau, die in das Rohr geklettert war und sich selbst nicht mehr befreien konnte.

Zeitgleich fand die von einem Einsatz zurückkehrende RTW-Besatzung der Wache Lintorf in ihren Diensträumen einen Abschiedsbrief vor. Er stammte offenbar von derselben Frau, die auf dem Materialablageplatz in das Rohr geklettert war. Die Frau hatte sich durch ein Fenster Zutritt zur leerstehenden Wache verschafft.

Die körperlich unversehrte Patientin konnte relativ schnell durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr, welche von derPolizei zur Unterstützung angefordert worden war, mit einer Leiter aus dem Rohr befreit werden.

Aufgrund der suizidalen Andeutungen in dem Brief wurde die Patientin anschießend mit einem Rettungswagen unter Polizeibegleitung in eine psychiatrische Fachklinik gebracht.

One Response to “Abschiedsbrief lag in der Rettungswache”

  1. Christian on September 6th, 2012 11:04

    Wie kann diese Frau bitte durch einen Fenster in die Wache gelangen? Da hat die ausrückende Besatzung sehr gut geschlafen ! Mir hat man mal gelehrt Fenster und Türen, die nach draußen führen zu schliesen bzw die Fenster zu kippen !!
    Wenn es wie in diesem Fall keine Frau gewesen wäre, dann hätte die Wache auch leer geräumt werden können!
    Da könnte mal wieder Nachschulung anstehen wegen so was.

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