A6: Auto stand auf der mittleren Spur


Wattenheim (pol) – Ein technischer Defekt veranlasste eine 45-jährige Autofahrerin auf der A6 dazu, ihren Wagen auf der mittleren Fahrspur zu stoppen. Es kam zwangsläufig zu einem schweren Auffahrunfall. Die zwei Kinder auf dem Rücksitz des stehenden Fahrzeugs wurden wundersamerweise nicht verletzt.

Gestern Nachmittag befuhr eine 45–jährige mit ihrem Pkw die A6 zwischen den Anschlussstellen Wattenheim und Enkenbach-Alsenborn in Fahrtrichtung Saarbrücken. Die Pkw-Führerin befuhr den mittleren von drei Fahrstreifen in Richtung Saarbrücken. Mehrere Zeugen konnten beobachten, wie der Pkw seine Geschwindigkeit immer weiter verringerte und schließlich auf dem mittleren Fahrstreifen anhielt. Die Pkw-Führerin stieg daraufhin aus dem Pkw aus und begab sich zur Motorhaube des Fahrzeuges.

Die beiden  nachfolgenden Verkehrsteilnehmer konnten dem Fahrzeug noch ausweichen. Eine 42–jährige Fahrzeugführerin aus dem Donnersbergkreis erkannte den abgestellten Pkw jedoch zu spät und fuhr auf den stehenden Pkw auf.

Im stehenden Pkw der 45–Jährigen waren während des Aufprall ein 7- und 11-jähriges Kind auf dem Rücksitz angegurtet. Trotz des vehementen Aufpralls auf das stehende Fahrzeug wurden alle Beteiligten glücklicherweise nicht verletzt. Der rechte und mittlere Fahrstreifen mussten wegen der querstehenden Fahrzeuge für 45 Minuten gesperrt werden.

Nach weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass am Pkw der 45-jährigen Fahrzeugführerin ein technischer Defekt vorlag und die Pkw-Führerin daher anhielt um sich um den Defekt zu kümmern. Nach Angaben der Zeugen hätte die Restgeschwindigkeit jedoch ausgereicht, um den sicheren Seitenstreifen anzufahren.

Gegen die 45–jährige Pkw-Führerin wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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