A1-Großbaustelle sorgt beim DRK für neue Aufgabe


Polizeihauptkommissar Werner Johannes von der Autobahnpolizei Ahlhorn (im Bild rechts), informierte auf der Bereitschaftsleitersitzung des DRK über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.

Polizeihauptkommissar Werner Johannes von der Autobahnpolizei Ahlhorn, informierte auf der Bereitschaftsleitersitzung des DRK über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.

Kreis Cloppenburg (DRK) – Ein neues Aufgabengebiet kann im nächsten Jahr auf das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zukommen. Der Ausbau der A1 erfordert Stauberater.

Polizeihauptkommissar Werner Johannes von der Autobahnpolizei Ahlhorn, informierte auf der Bereitschaftsleitersitzung im DRK Gebäude Bösel über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. Vor dem Hintergrund, dass ab 2009 mit dem dreispurigen Ausbau der Autobahn A1 vom Ahlhorner Dreieck in Richtung Osnabrück begonnen werde, rechnet die Polizei mit einem veränderten Verkehrsaufkommen: „Staus von 30 bis 40 Kilometer Länge sind durchaus möglich“, sagte der Polizeibeamte.

Anhand von Bildern der A1 verdeutliche er die Staumöglichkeiten. Häufig sind es schwere Unfälle, die zu stundenlangen Staus führen können. Mit dem hohen Verkaufsaufkommen, ob im Sommer oder Winter, wird eine Staubetreuung notwendig sein.

Da von einer Bauzeit von bis zu fünf Jahren ausgegangen wird, müssen neue Konzepte für den Rettungsdienst erstellt werden. Nicht nur die Frage nach dem schnellen Erreichen des Unfallortes, sondern auch was passiert wenn es innerhalb eines Staus zu einem Notfall kommt. Viel Platz bleibt den Rettungskräften nämlich nicht. Der gesamte Verkehr wird in beiden Richtungen auf eine Verkehrsspur gelenkt. Johannes machte deutlich, dass für die Polizei bei einem Stau, das Stauende und die Rettungsgasse Problemfelder sind. „Unser Job ist es, Ihnen den Weg frei zu machen“, sagte Werner Johannes. In Fällen in denen der Rettungsdienst eher an der Einsatzstelle ist wie die Polizei, kommt der Absicherung große Bedeutung zu.

Die Autobahnpolizei hat ein Gebiet von 160 Kilometern beidseitig zu betreuen. Von Holdorf bis Brinkum reicht das Einsatzgebiet der 80 Beamten. Der Polizeibeamte machte den Vorschlag, dass man sich regelmäßig trifft und auch vor Ort sich einen Überblick verschafft, wie man schnellstmöglich an die Einsatzstelle kommt. DRK-Bereitschaftsleiter Heinz Robben nahm die Anregungen positiv auf. Weitere Gespräche sind hier noch erforderlich.

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