56-Jähriger verunglückt beim Bergsteigen


Hochstaufen (pol/BRK) – Zu einem tödlichen Bergunfall ist es am Sonntagnachmittag am Hochstaufen (Bayern) gekommen. Ein 56-Jähriger stürzte dabei etwa 80 Meter in die Tiefe.

Nach Polizeiangaben stieg der 56-jährige Bergsteiger gemeinsam mit seinem 32-jährigen Sohn über den Steig „Steinerne Jäger“ an der Südseite des Hochstaufen ab. Ungefähr 100 Meter unter dem Gipfel stolperte der Mann und stürzte etwa 80 Meter über eine steile Schroffenrinne hinab. Der Sohn leistete sofort Erste Hilfe.

Der alarmierte Rettungshubschrauber „Christoph 14“ setzte den Notarzt und einen Bergwacht-Luftretter in der Nähe der Einsatzstelle ab. Am Unfallort konnte nur noch der Tod des Verunglückten festgestellt werden. Der unter Schock stehende Sohn des Abgestürzten wurde zusammen mit dem Notarzt per Rettungstau ins Tal geflogen. Dort wurde er vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut. Am Rettungseinsatz waren die Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing sowie der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ beteiligt.

Die Bergung des verstorbenen Bergsteigers erwies sich als sehr schwierig. Der Polizeihubschrauber „Edelweiß 7“, die Bergwacht und ein Polizeibergführer mussten sie am Sonntag wetterbedingt abbrechen. Erst am Montagvormittag gegen 10.30 Uhr konnte der Abgestürzte durch die Polizei und die Bergwacht geborgen werden.

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