44 Verletzte bei Reiterunglück


Lathen (rd.de) – Bei einem Unfall am späten Donnerstagabend auf einem Reiterhof im emsländischen Lathen, Ortsteil Hilter, wurde ein 14-jähriges Mädchen aus Düsseldorf lebensgefährliche verletzt. 43 weitere Personen trugen zum Teil schwere Verletzungen davon.

Nach Angaben der Polizei hatte am späten Donnerstagabend eine Gruppe von 130 Reitern mit Kindern und Jugendlichen, die auf dem Reiterhof ihre Ferien verbrachten, einen Ausritt unternommen. Ein Großteil davon war acht bis 17 Jahre alt und wurden von mehreren erwachsenen Betreuern begleitet. An der Spitze wurde die Reitergruppe von sechs Fackelträgern angeführt.

Aus noch ungeklärter Ursache scheuten dann gegen 21.40 Uhr plötzlich alle 130 Pferde und warfen die Reiter ab. Als diese von den Pferden überrannt wurden, zogen sich 43 Personen Verletzungen zu und kamen in die Krankenhäuser. Eine 14-Jährige zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und kam auf die Intensivstation des Krankenhauses in Lingen.

Zu dem sofort alarmierten Großaufgebot an Einsatzkräften zählten neben der Polizei vier Notärzte, 13 RTW, jeweils die SEG des DRK und der Malteser mit insgesamt 120 Ret-tungskräften sowie die FF Lathen, Dörpen und Sögel mit über 60 Einsatzkräften.

Die polizeilichen Befragungen von Beteiligen hatten ergeben, dass sich die Gruppe von einem nahen Lagerfeuerplatz auf dem Rückweg befanden. In dem Reiterzug befanden sich nach den jetzigen Erkenntnissen sieben Reiter, die eine brennende Fackel trugen. An einer Engstelle soll ein Pferd im hinteren Bereich der Reitergruppe gescheut haben, wodurch auch andere Pferde scheuten und ihre Reiter abwarfen.

One Response to “44 Verletzte bei Reiterunglück”

  1. Kruckler on August 28th, 2010 14:08

    Gerade noch mal gutgegangen würde ich sagen. Tiere sind halt keine Sportgeräte; hoffentlich ziehen die Leute ihre Lehre daraus.

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