44-jähriger Segler im Steinhuder Meer vermisst


Hannover (ots) – Am Samstag gegen 14:45 Uhr ging der Mann bei einem Wendemanöver des Jollenkreuzers über Bord. Zwei groß angelegte Suchaktionen blieben erfolglos.

Nach bisherigen Erkenntnissen machte der 44 Jahre alte Hannoveraner gestern Nachmittag mit zwei Frauen (24 und 21 Jahre) und einem weiteren Mann (60 Jahre) einen Segelausflug auf dem Steinhuder Meer. Ersten Informationen zufolge fiel der 44-Jährige, der ein so genanntes Trapezgeschirr trug, bei einem Wendemanöver im Bereich des Ostenmeeres von Bord. Bei dem Versuch ein „Mann über Bord-Manöver“ zu fahren verlor die Bootsbesatzung den Blickkontakt zu dem 44-Jährigen.

Eine anschließende Suchaktion, bei der neben der Wasserschutzpolizei Hannover unter anderem auch die Freiwillige Feuerwehr Steinhude sowie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Mardorf ein Polizeihubschrauber und der Rettungshubschrauber Christoph 4 eingesetzt waren, dauerte bis zirka 18:00 Uhr und verlief erfolglos.

Am Sonntagmorgen wurde die Suche insbesondere im Bereich des Ostenmeeres wieder aufgenommen. Doch die systematische Suche der Rettungskräfte nach dem 44 Jahre alten Mann endete gegen 11:30 Uhr abermals ohne Erfolg. Derzeit suchen Beamte der Wasserschutzpolizei Hannover mit ihrem Boot sowie zu Fuß im Uferbereich weiterhin nach dem von Bord gefallenen Hannoveraner.

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