40.000. Einsatz für „Christoph 42“


Rendsburg (DRF) – Die Rendsburger Station der DRF Luftrettung leistete am Mittwoch ihren 40.000. Einsatz seit Gründung der Station im Februar 1975. Die Leitstelle West alarmierte um 19:08 Uhr die Besatzung zu einem dringenden Intensivtransport: Eine Patientin musste in eine Spezialklinik auf das Festland geflogen werden.

Die 96-jährige Urlauberin war in ihrem Hotel auf Helgoland so schwer gestürzt, dass sie sich einen Bruch des Oberschenkels zugezogen hatte. Nach der medizinischen Versorgung vor Ort entschied der behandelnde Notarzt, dass die Frau zur Operation auf das Festland geflogen werden musste. Daraufhin wurde der Rendsburger Hubschrauber der DRF Luftrettung alarmiert.

Nur zwei Minuten später waren Pilot, Notarzt und Rettungsassistent in der Luft und erreichten 34 Minuten später die 110 Kilometer Luftlinie entfernte Nordseeinsel. „Als wir die Patientin übernom-men haben, war sie bereits stabil und sehr dankbar für unseren Einsatz. Nach 25 Flugminuten konnten wir die Frau den Spezialisten des Westküstenklinikums Heide zur weiteren Behandlung übergeben“, berichtet Notarzt Dr. Sebastian Eifrig.

Erst in der Dunkelheit kehrte „Christoph 42“ um 21:45 Uhr wieder an die Station zurück. Insgesamt sieben Mal wurde der Rendsburger Rettungshubschrauber, der rund um die Uhr einsatzbereit ist, am Mittwoch zu verletzten oder schwer kranken Patienten alarmiert. Darunter war auch ein vierjähriges Kind, das sich mit kochendem Wasser so schwer verbrüht hatte, dass es in eine Hamburger Kinderklinik geflogen werden musste.

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