39-Jähriger ertrinkt im Rhein


Lahnstein (pol) – Ein 39-jähriger Familienvater ist in der Nacht zu Freitag an den Folgen eines Rettungsversuchs gestorben. Er hatte zuvor versucht, seinen achtjährigen Sohn aus dem Rhein zu retten.

Nach Informationen der Polizei geriet ein achtjähriger Junge aus Köln bei dem Versuch, im Rhein zu schwimmen, am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr in Lebensgefahr. Sein Vater erkannte die Notlage des Kindes und sprang in den Fluss, um seinem Sohn zu Hilfe zu kommen. Hierbei geriet der 39-Jährige aber wenig später selbst in Not und drohte unterzugehen.

Ein 28-jähriger Lahnsteiner erkannte die Situation, sprang ebenfalls in den Rhein und konnte sowohl Vater als auch Sohn ergreifen. Bei der Übergabe des Kindes an einen zweiten, an Land wartenden Helfer musste er den Vater allerdings kurz loslassen. Dieser muss daraufhin abgetrieben oder untergegangen sein. Der 28-Jährige konnte den Familienvater jedenfalls nicht mehr im Wasser finden.

Erst der Taucherstaffel der Feuerwehr Lahnstein gelang es, den Vermissten auf dem Grund zu finden und ihn an Land zu bringen. Der Rettungsdienst konnte den 39-Jährigen primär erfolgreich reanimieren. Die Einsatzkräfte brachten ihn in ein Krankenhaus nach Lahnstein. Noch am selben Abend erfolgte die Verlegung in eine Klinik nach Koblenz. Dort starb der Patient wenige Stunden später.

Der achtjährige Junge war ebenfalls zwecks Untersuchung in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht worden. Über seinen Zustand liegen keine Informationen vor.

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