36.000. Rettungseinsatz für Karlsruher Hubschrauber


Karlsruhe (DRF) – Am Montagnachmittag absolvierte die Karlsruher Station der DRF Luftrettung ihren 36.000. Rettungseinsatz. Eine Frau war bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. 

Die Fahrerin war mit ihrem Wagen auf einer Straße in der Nähe von Pforzheim ins Schleudern gekommen und auf die Gegenfahrbahn geraten. Der Fahrer eines entgegenkommenden Autos hatte den Zusammenstoß nicht vermeiden können und ihr Fahrzeug von der Seite gerammt.

Um 15.20 Uhr alarmierte die Leitstelle Pforzheim den bodengebundenen Rettungsdienst und den in Karlsruhe stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung. Meldebild: Mehrere Verletzte nach schwerem Verkehrsunfall.

Während der bodengebundene Rettungsdienst sich um den Fahrer des anderen Unfallwagens kümmerte, untersuchten der Notarzt und der Rettungsassistent der DRF Luftrettung die Patientin, wobei sich zeigte, dass sie eine schwere Rückenverletzung und eine Gehirnerschütterung erlitten hatte. Zudem bestand der Verdacht auf Bauch- und Brustkorbverletzungen. Daher wurde die Patientin von der medizinischen Besatzung der DRF Luftrettung nach der Erstversorgung auf einer Vakuummatratze stabilisiert und im Hubschrauber schnell und schonend in eine spezialisierte Klinik geflogen.

Die in Karlsruhe stationierte DRF-Maschine mit dem Funkrufnamen „Christoph 43“ wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 43“ in maximal 15 Minuten erreichen. Darüber hinaus wird der Hubschrauber für den dringenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt.

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