350 Einsatzkräfte übten den Erstfall


Aachen (pm) – Rund 150 Rettungskräfte und 200 Ordner führten eine Übung im Vorfeld des Pferdereitsport-Großereignisses CHIO Aachen durch.

Nach einem angenommenen Teileinsturz eines Tribünendachs galt es, schnellstmöglich Verletzte zu versorgen und in die Krankenhäuser zu transportieren. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr, Polizei, Sanitätern und Ordnungsdienst sollte getestet werden. „Die Übung war ein Erfolg, die Zusammenarbeit hat ausgezeichnet funktioniert“ analysierte Jürgen Wolff, Leiter der Feuerwehr Aachen. Auch die CHIO Aachen-Organisatoren waren zufrieden, „der Ordnungsdienst hat sehr gut gearbeitet“ so Oberst a.D. Hans-Joachim Schaprian, Sicherheitskoordinator des Veranstalters.

Auch die Versorgung der Verletztendarsteller hat gut funktioniert, wusste Prof. Karl Walter Zilkens, der Koordinator der medizinischen Betreuung des CHIO Aachen, zu berichten. „Wir haben seit vielen Jahren ein ausgezeichnetes Sicherheitskonzept, aber die praktische Übung bleibt die beste Vorbereitung“, sagte Frank Kemperman, Vorstandsvorsitzender des Aachen-Laurensberger Rennvereins.

Lob für die professionelle Arbeit von Feuerwehr, Polizei und Sanitätern gab es von Heinz Lindgens, dem verantwortlichen Dezernenten der Stadt Aachen: „Es ist sehr gut zu wissen, dass wir auf eventuelle Notfälle ausgezeichnet vorbereitet sind.“ Mit zahlreichen Beobachtern hat die FH Köln die Übung durch angehende Rettungsingenieure unter die Lupe genommen. Ihr detaillierter Bericht wird in einigen Wochen vorliegen.

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