35 Verletzte bei Zugunglück in Schweiz


Granges-près-Marnand (pm) – Bei einem Zugunglück nahe Granges-près-Marnand im Kanton Waadt (Schweiz) erlitten am Montag (29.07.2013) 35 Menschen teils schwere Verletzungen. Eine Person kam ums Leben.

Zwei Regionalzüge waren gegen 18.45 Uhr frontal zusammengestoßen, beide Fahrzeuge verkeilten sich ineinander. Wie die Kantonspolizei gegenüber örtlichen Medienvertretern mitteilte, erlitten fünf Personen schwere Verletzungen. Einer der beiden Lokführer überlebte das Unglück nicht.

Rund 20 Rettungsfahrzeuge waren vor Ort, auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz. Rettungskräfte mussten insgesamt 26 Personen in Krankenhäuser nach Lausanne, Montreux, Yverdon, Payerne und Fribourg transportieren. In den beiden Zügen befanden sich zum Unfallzeitpunkt 42 Personen.

Der Lokführer konnte gegen 01.30 Uhr aus dem Zug geborgen werden. Rettungsdienste aus den Kantonen Waadt und Freiburg, die Katastrophenschutzgruppe des Universitätsspital Lausannen und zwei Kata-Mobile kamen zum Einsatz. Die Bahnlinie ist vorübergehend gesperrt.

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