25. Wacken Open Air-Festival ruhig verlaufen


Itzehoe (RKiSH) – Eine insgesamt ruhige Woche erlebten die mehr als 100 Rettungsassistenten der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), die während des 25. Wacken Open Air-Festivals die extra dafür eingerichtete Rettungswache Wacken besetzten.

Seit Montag (28.07.2014) wurden insgesamt 208 Einsätze absolviert, bei denen die Patienten durch die RKiSH aus dem Sanitätszelt in Kliniken nach Itzehoe und Heide transportiert wurden. Trotz des warmen Wetters registrierten die Einsatzkräfte etwa 30 Prozent weniger Rettungsdiensteinsätze als im Vorjahr. Zurückzuführen ist das unter anderem auf bereitgestelltes Trinkwasser, das von den Besuchern gerne angenommen wurde.

„Die professionelle Zusammenarbeit zwischen den hauptamtlichen Rettungskräften der RKiSH und den ehrenamtlichen Helfern des DRK hat in diesem Jahr wieder hervorragend funktioniert, sodass alle Patienten schnell und fachgerecht versorgt werden konnten“, erklärte der leitende Notarzt Dr. Achim Marx.

Der Behandlungsplatz auf dem Festivalgelände wird seit zehn Jahren vom DRK Kaltenkirchen mit einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer betrieben. Sie stellen die medizinische Versorgung in einem 24 Stunden geöffneten Mini-Krankenhaus auf dem Festivalgelände sicher.

„Die überwiegende Zahl der insgesamt knapp 3.400 Patienten hatte eher leichte Verletzungen oder Erkrankungen wie Verstauchungen, Schnitt- und Platzwunden oder durch die Wärme bedingte Kreislaufprobleme“, erklärt der verantwortliche Notarzt des Behandlungszeltes, Dr. Sandu Deunert.

(05.08.2014)

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