25 Verletzte bei Unfall mit der Eifelquerbahn


Hohenfels/Eifel (PD Wittlich) – Am Samstagmorgen stieß ein Lastwagen an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Hohenfels-Essingen (nahe Gerolstein) mit einem historischen Schienenbus der Vulkan-Eifel-Bahn zusammen. Dabei wurden fünf Menschen schwer und etwa 20 Bahnreisende leicht verletzt.

Der Zusammenstoß des LKW mit Anhänger und der zweiteiligen Schienenbahn ereignete sich um 9.15 Uhr am Morgen des 6. Juni 2009. Ein 41-jähriger Lastwagenfahrer befuhr die Kreisstraße in Richtung Hinterweiler. Aus noch nicht geklärten Umständen prallten auf dem unbeschrankten Bahnübergang der so genannten Eifelquerbahn der LKW und der zweiteilige Schienenbus zusammen.

Der Schienenbus sprang aus den Gleisen und stürzte eine ca. drei Meter tiefe Böschung hinab. In der Bahn befanden sich rund 30 Insassen.

Die Nebenbahn von Gerolstein über Daun, Ulmen nach Kaisersesch wird nur an Wochenenden und Feiertagen während der Sommermonate als Ausflugsbahn betrieben. Nach noch unbestätigten Informationen handelt es sich bei den Fahrgästen um zwei Gruppen. Kinder seien nicht darunter gewesen.

Bei dem Unfall wurden rund 25 Personen verletzt, davon erlitten fünf Menschen schwere Verletzungen – unter ihnen auch der 41-jährige Lkw- Fahrer, der 59-jährige Zugführer und der 41-jährige Zugbegleiter. Die Leitstelle beorderte 4 Rettungshubschrauber zum Einsatzort. Die Schwerverletzen wurden in umliegende Krankenhäuser geflogen. Die leicht Verletzten wurden in eigens errichteten Zelten an der Unfallstelle versorgt und später ebenfalls in Krankenhäuser gebracht.

Im Einsatz waren rund 120 Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr und Polizei. Die schnelle Eingreifgruppe des DRK war vor Ort. Sieben Notärzte, 15 Rettungswagen und vier Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

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