25 Jahre Technische Einsatzleitung


Hannover (lifePR) – Miteinander statt nebeneinander, Katastrophen und Großschadenslagen gemeinsam bewältigen: Diese Ideen standen bei der Gründung der Technischen Einsatzleitung (TEL) Hannover Pate. Heute feiert die TEL ihr 25-jähriges Bestehen.

Zusammen mit Helferinnen und Helfern sowie Partnern aus verschiedenen Organisationen begeht die TEL heute im Haus der Region Hannover einen Festakt.

Die Begrüßung übernimmt Regionsrätin Barbara Thiel, Dezernentin für Gebäude, Finanzen, IT, Öffentliche Gesundheit und Sicherheit. Thomas Mitschke, Leiter der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Ahrweiler, hält den Festvortrag. Darüber hinaus werden Grußworte verschiedener Partner sowie im Namen der Landeshauptstadt Hannover und der Umlandkommunen erwartet.

Technische Einsatzleitung – Für den Notfall gut aufgestellt

Überschwemmung, Großbrand, Massenunfall mit vielen Verletzten: Im Katastrophenfall oder auf Anforderung bei Großschadenslagen gilt es, die Einsatzkräfte vor Ort so zu koordinieren, dass sie Hand in Hand arbeiten. Das ist die Aufgabe der Technischen Einsatzleitung (TEL).

In der Region Hannover sind die Region und die Landeshauptstadt Hannover zuständig für den Katastrophenschutz. Im Notfall sind dort schnelle und sachgerechte Entscheidungen zu treffen. Das ist oft schwierig, da sich in solchen Situationen das Bild vor Ort ständig verändern kann. Umso wichtiger ist es, sich auf die Menschen verlassen zu können, die vor Ort die Einsatzkräfte führen. Eine gute und effektive Zusammenarbeit von Feuerwehren, Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk, Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr und anderen ist gefragt. Um das zu gewährleisten, setzen die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover das Konzept der Technischen Einsatzleitung um.

Die TEL ist eine organisationsübergreifende Führungseinheit für operativ-taktischen Einsatz. Dort arbeiten Einsatzkräfte etwa von Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, Arbeiter-Samariter Bund, Deutscher Lebensrettungsgesellschaft, Polizei und Bundespolizei zusammen.

Die TEL kommt nicht nur im Katastrophenfall zum Einsatz. Sie steht den Städten und Gemeinden als mobile Führungsunterstützung zur Verfügung, ist aber auch bei überörtlichen Hilfseinsätzen zur Stelle.

40 Menschen ziehen gleichzeitig an einem Strang

120 Männer und Frauen stehen für den Notfall bereit. Jeweils 40 von ihnen sind in einer Schicht zeitgleich im Einsatz und bilden die Führungseinheit, die sich wiederum in die Führungsgruppe und die Fernmeldegruppe unterteilt.

Der TEL stehen fünf Fahrzeuge zur Verfügung sowie zwei Anhänger mit Notstromaggregaten, damit Funk und die übrige Technikausstattung unabhängig vom öffentlichen Stromnetz funktionieren. Herzstück der TEL sind der Bus für die Fernmeldezentrale und der Lage-Bus, in dem alle Informationen zusammengeführt und permanent aktualisiert werden.

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