25 Jahre Christoph 28


Fulda (ADAC/TK) – Gestern feierte der Rettungshubschrauber „Christoph 28“ in Fulda sein 25-jähriges Jubiläum. Mit einem Festakt erinnert die Crew gemeinsam mit Minister Jürgen Banzer an die Anfänge am Klinikum Fulda.

Am 3. April 1984 hatte der Rettungshubschrauber des ADAC in Fulda seinen ersten Einsatz. Wo immer notärztliche Hilfe gebraucht wird, ist die Crew des ADAC-Hubschraubers zur Stelle. „Christoph 28“ kann innerhalb von 20 Minuten eine Entfernung von 70 Kilometern zurücklegen. Damit kann er der Bevölkerung von Fulda und Umgebung eine ideale Versorgung garantieren. Im Jahr 2008 hatte der moderne, leise Hubschrauber, der einer fliegenden Intensivstation gleicht, genau 1.165 Einsätze.

Die Station in Fulda ist eine von drei hessischen Luftrettungsstandorten. Von jedem Standort aus, starteten die Hubschrauber letztes Jahr täglich mehr als dreimal zur schnellen Notfallversorgung in die Luft. Insgesamt absolvierten die hessischen Rettungshubschrauber vergangenes Jahr 3.785 Einsätze. Hinzu kommen noch 707 Flüge des Intensivtransporthubschraubers, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen mit.

Der in Kassel stationierte Rettungshubschrauber Christoph 7 hatte hierbei mit 1.339 Flügen die häufigsten Einsätze, gefolgt von Christoph 2 (Frankfurt) mit 1.281 und Christoph 28 (Fulda) mit 1.165 Flügen.

„Sehr oft ist die schnelle Hilfe durch ein Rettungsteam lebensentscheidend. Die Luftrettung ist dabei ein unverzichtbarer Bestandteil“, sagt Nadine Müller, Sprecherin der TK in Hessen. „Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Luftrettung und bodengebundenem Rettungsdienst können sich die Hessen auf eine schnelle Versorgung im Notfall verlassen“, so Müller weiter.

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