21.000 Rettungseinsätze für die Bundeswehr


München (piz) – Der Sanitätsdienst der Bundeswehr verzeichnet erneut einen Anstieg bei den Einsatzzahlen in der boden- und luftgebunden Rettung in Deutschland. Die Zahl der Einsätze bei den Rettungshubschraubern und Notarzt- sowie Rettungstransportwagen stieg um sieben Prozent auf insgesamt 20.997.

Bei den etwa 57 Einsätzen pro Tag brachten die Angehörigen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr einerseits ihre einsatzspezifischen Erfahrungen für die Versorgung von Schwerstverletzen in den zivilen deutschen Rettungsdienst ein. Andererseits erlangten sie durch die enorme Vielfalt der Rettungseinsätze in den Ballungsgebieten unverzichtbare notfallmedizinische Expertise für die Auslandseinsätze.

Durch die Teilnahme an den zivilen Rettungsdiensten leisten die Bundeswehrkrankenhäuser einen entscheidenden Beitrag, damit die Soldatinnen und Soldaten aber auch Zivilpersonen im Auslandseinsatz im Notfall medizinisch qualitativ hochwertig versorgt werden.

Mit 2.404 Einsätzen weist die Bilanz den am Hamburger Bundeswehrkrankenhaus stationierten Hubschrauber „Christoph 29“ erneut als Spitzenreiter in der Luftrettung aus. Der orangefarbene Zivilschutzhubschrauber ist mit einem Notarztteam der Klinik besetzt. Gleichzeitig waren der Notarztwagen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug des Hamburger Bundeswehrkrankenhauses mit insgesamt 5.556 Einsätzen am stärksten in der Bodenrettung gefordert.

Das Bundeswehrkrankenhaus Berlin beteiligt sich seit Februar 2008, mit einem im Berliner Rettungsdienst eingesetzten Notarztwagen und einem Rettungstransportwagen an der Stadtrettung. Seit dem 02. November 2009 wird das Team durch einen weiteren neuen Rettungswagen verstärkt. Somit hat sich die Anzahl der durch diese Wagen durchgeführten Einsätze um etwa 200 auf 4.169 erhöht.

Seit mehreren Jahrzehnten beteiligt sich der Sanitätsdienst der Bundeswehr zum Nutzen der gesamten Bevölkerung am Rettungsdienst in Deutschland. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr nutzt dazu eigene Fahrzeuge oder ADAC- sowie einen Zivilschutz- Hubschrauber im boden- und luftgebundenen Rettungsdienst. Notarzt- und Rettungsteams stehen täglich an den Bundeswehrkrankenhäusern Berlin, Hamburg, Koblenz und Ulm bereit, um erkrankten oder verletzten Personen zu helfen – egal ob ziviler Patient oder Soldat.

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