20 Jahre Luftrettung in Bad Saarow


Vor dem Bad Saarower Hubschrauber der DRF Luftrettung (v.l.n.r.)  hinten:  Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, Armin Engel, Regionalgeschäftsführer Berlin/Brandenburg der Helios Kliniken, Dr. Jörg Braun, Ärztlicher Leiter der DRF Luftrettung, Dr. Henning Blaich, neuer leitender Hubschrauberarzt von "Christoph 49", Dr. Karl-Heinz Grütte, Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Ernst Peleikis, Fachbereichsleiter Vertrieb Luftrettung der DRF Luftrettung  vorne:  Corinna Glenz, Geschäftsführerin des Helios Klinikums Bad Saarow, Cornelia Sawatzki, Verband der Ersatzkassen (vdek) in Brandenburg, Dorothee Binder-Pinkepank, Pressesprecherin Verband der Ersatzkassen (vdek) in Brandenburg

Vor dem Bad Saarower Hubschrauber der DRF Luftrettung (v.l.n.r.) hinten: Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung, Armin Engel, Regionalgeschäftsführer Berlin/Brandenburg der Helios Kliniken, Dr. Jörg Braun, Ärztlicher Leiter der DRF Luftrettung, Dr. Henning Blaich, neuer leitender Hubschrauberarzt von "Christoph 49", Dr. Karl-Heinz Grütte, Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Ernst Peleikis, Fachbereichsleiter Vertrieb Luftrettung der DRF Luftrettung vorne: Corinna Glenz, Geschäftsführerin des Helios Klinikums Bad Saarow, Cornelia Sawatzki, Verband der Ersatzkassen (vdek) in Brandenburg, Dorothee Binder-Pinkepank, Pressesprecherin Verband der Ersatzkassen (vdek) in Brandenburg

Bad Saarow (pm) – Seit 20 Jahren startet von Bad Saarow aus ein Rettungshubschrauber zu seinen Einsätzen. Vor 10 Jahren hat die DRF Luftrettung den Stationsbetrieb übernommen und seither rund 12.000 Einsätze geleistet. Anlässlich dieses doppelten Jubiläums veranstaltete die Station am vergangenen Freitag eine Feierstunde.

Am Samstag fand zudem ein Tag der offenen Tür für die Bevölkerung statt. Beide Veranstaltungen standen auch im Zeichen des Abschieds – der leitende Hubschraubernotarzt PD Dr. Siegfried Lederer geht nach mehr als zwei Jahrzehnten im Dienste der Luftrettung in den Ruhestand.

„Tradition ist nicht das Weitertragen der Asche, sondern Bewahren des Feuers!“ Mit diesen symbolträchtigen Worten begrüßte der scheidende Hubschrauberarzt PD Dr. Siegfried Lederer am Freitag die geladenen Gäste der Feierstunde, unter ihnen zahlreiche Kollegen und Luftretter der ersten Stunde.

Dr. Karl-Heinz Grütte vom Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg überbrachte ein Grußwort von Ministerin Anita Tack, in dem sie die Arbeit von PD Dr. Siegfried Lederer würdigte und ihm im Namen aller Notfallpatienten für die geleistete Arbeit und das Retten zahlreicher Menschenleben dankte.

Für die Bevölkerung fand am Samstag ein Tag der offenen Tür statt. Die Möglichkeit, sich einmal ausführlich über die Arbeit der Lebensretter aus der Luft zu informieren, wurde von über 2.000 Hubschrauberinteressierten angenommen. Die Besatzungsmitglieder erläuterten die hochmoderne Ausstattung des Rettungshubschraubers an einer extra bereit gestellten zweiten Maschine und berichteten aus ihrem Einsatzalltag. Angeboten wurden außerdem Kinder lernen helfen-Kurse, in denen Mädchen und Jungen zwischen sechs und zehn Jahren lernen konnten, wie sie sich im Notfall richtig verhalten. Die kleinen Gäste konnten sich zudem auf einer Hüpfburg austoben und beim Kinderschminken vergnügen. Zudem waren das DRK, die Feuerwehr, das THW und die Polizei vor Ort, standen für Auskünfte zu ihrer Arbeit zur Verfügung und unterhielten die Besucher mit verschiedenen Vorführungen.

Da der Einsatzhubschrauber im Laufe des Samstags ganze neunmal alarmiert wurde, hatten die Besucher auch genügend Gelegenheiten, Start und Landung des Rettungshubschraubers zu beobachten. Dabei leistete PD Dr. Siegfried Lederer von Dienstbeginn bis zum Nachmittag seinen allerletzten Dienst auf „Christoph 49“. Dann wurde er von seinem Nachfolger, dem neuen leitenden Hubschrauberarzt Dr. Henning Blaich, abgelöst.

Im Rahmen einer Hangarparty am Abend wurde PD Dr. Siegfried Lederer schließlich von Kollegen, Wegbegleitern und geladenen Gästen gebührend verabschiedet. Von seinen Stationskollegen erhielt der passionierte Musiker als Abschiedsgeschenk ein Banjo mit Hubschrauberabbildung und in Originallackierung der DRF Luftrettung.

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