20.000 Einsatz für Christoph 11


Villingen-Schwennigen (DRF) – Der Rettungshubschrauber aus Villingen-Schwenningen der DRF Luftrettung leistete gestern Abend seinen 20.000. Einsatz seit Übernahme des Flugbetriebs an der DRK-Station am 1. Mai 1996. Die Leitstelle Villingen alarmierte die Besatzung um 20.04 Uhr zu einem Verkehrsunfall.

Zum neunten Mal schrillte gestern Abend der Alarm bei der Besatzung von „Christoph 11“: Ein 17-jähriger Mopedfahrer samt Sozius war in einer Kurve zu weit auf die Gegenfahrbahn geraten und prallte mit einem Pkw zusammen. Dabei hatte er sich offene Brüche und Wunden am linken Bein zugezogen. Bereits um 20:15 Uhr landete der Pilot den rot-weißen Hubschrauber auf dem schmalen Feldweg.

Notarzt und Rettungsassistent der DRF Luftrettung versorgten gemeinsam mit den bodengebundenen Rettungskräften den verunglückten Jungen. Sein Sozius hatte nur leichte Verletzungen erlitten und musste nicht notärztlich versorgt werden. Nachdem der Zustand des 17-jährigen durch Schmerzmittel stabilisiert werden konnte, wurde er an Bord von „Christoph 11“ in das Schwarzwald-Baar-Klinikum nach Villingen-Schwenningen geflogen.

Pilot Frank Jaenke berichtet: „Der Unfall ereignete sich in einer sehr ländlichen Region, so dass ein bodengebundener Transport des Patienten rund 40 Minuten gebraucht hätte.“ So konnte der Rettungshubschrauber seine Vorteile im Schwarzwald wieder ausspielen.

One Response to “20.000 Einsatz für Christoph 11”

  1. hannes on Juni 22nd, 2012 07:04

    Und da “Christoph 11″ bereits am 18. Nov. 1975 an der DRK-Station in Villingen-Schwenningen seinen Betrieb aufnahm, allerdings als damals noch gelber (!) Engel des Bundesinnenministeriums, dürfte die Gesamteinsatzzahl des im Württembergisch-Badischen Grenzgebiet operierenden RTHs deutlich höher liegen als die von der DRF genannten 20 000.

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