19 Schüler bei Busunfall verletzt


Bruck (pol) – Auf der Bundesstraße 85 ereignete sich am heutigen Morgen kurz nach 7.30 Uhr bei Bruck im Landkreis Schwandorf (Bayern) ein ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Darin verwickelt war unter anderem ein voll besetzter Schulbus.

Ein 55-jähriger Golf-Fahrer war mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße 14 von Bodenwöhr kommend in Richtung Walderbach unterwegs. Er wollte die B 85 überqueren und übersah hierbei einen Audi A 6, der von Cham in Richtung Schwandorf unterwegs war.

Der Audi wurde von dem Golf leicht angestoßen, geriet dadurch ins Schleudern und prallte mit einem entgegenkommenden Schulbus zusammen. Die Beifahrerseite des Audi A 6 Avant wurde total eingedrückt. Der 40-jähriger Fahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Durch den Anprall wurde der Schulbus, der mit 40 Schülern besetzt war, in den Straßengraben gedrückt. Der Bus war auf dem Weg zur Realschule nach Roding und wurde von einem 47-jährigen Busfahrer gelenkt, der bei dem Verkehrsunfall unverletzt blieb. Der 55-jährige Unfallverursacher erlitt einen leichten Schock.

Durch den Zusammenstoß wurden bislang 19 verletzte Schüler gemeldet. Sieben Leichtverletzte wurden vom Unfallort in die umliegenden Krankenhäuser transportiert, ein 12-Jähriger aus dem Landkreis Schwandorf wurde durch den Unfall schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Uni-Klinikum nach Regensburg geflogen. Laut Auskunft der Notärzte besteht bei dem Jungen keine Lebensgefahr.

Die übrigen Schüler wurden durch einen Ersatzbus zur Feuerwehr nach Bruck gebracht und von ihren Eltern abgeholt. An der Unfallstelle und bei der Freiwilligen Feuerwehr kümmerte sich ein Team der Notfallseelsorge und des Kriseninterventionsteams um die beteiligten Schüler. Die anderen elf Leichtverletzten wurden nachträglich gemeldet, da sie offensichtlich erst später Übelkeit und Schmerzen wahrnahmen. Sie wurden von ihren Eltern in ärztliche Behandlung gebracht.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand war der Schulbus nicht überfüllt. Es waren ausreichend Sitzplätze für die Schüler vorhanden. Auch kann nach derzeitigem Erkenntnisstand dem Fahrer des Omnibusses kein Vorwurf gemacht werden.

Die Staatsanwaltschaft Amberg wurde vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt und ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Die umliegenden Feuerwehren der Gemeinden Bodenwöhr, Bruck und Mappach waren an der Unfallstelle bzw. zur Einrichtung einer Umleitungsstrecke im Einsatz.

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