1800 Hilfeleistungen auf dem Summer Breeze


Dinkelsbühl / Stuttgart / Aalen (Malteser) – Insgesamt 1.802 Hilfeleistungen und Einsätze dokumentierten die Malteser bei der 12. Auflage des Summer Breeze-Festivals 2009 – 300 mehr als noch im Vorjahr.

82 Patienten mussten zur weiteren Versorgung in die Klinik gefahren werden – davon zwei mit Notarztbegleitung. Während der fünf Festivaltage waren die Malteser mit knapp 230 ehrenamtlichen Einsatzkräften für die rettungs- und sanitätsdienstliche Versorgung der geschätzten 30.000 Hardrockfans verantwortlich. Besucher, die zu viel Alkohol getrunken hatten, machten den Großteil der Patienten aus.

„Bereits am ersten Tag hatten wir mehr Hilfeleistungen als am Tag eins in 2008. Es hat sich im Nachhinein bewährt, dass wir auf der Grundlage des Vorjahres unsere Konzeption weiterentwickelt haben. Wir hatten zwar mehr zu tun, die Lage jedoch zu jedem Zeitpunkt im Griff“, sagt Thorsten Jankowski, Gesamteinsatzleiter der Malteser beim Summer Breeze. Die Einteilung in zwei Einsatzabschnitte mit entsprechenden Behandlungsplätzen und der Einsatz von Rettungswagen, Notarzt-besetzten Quads und mobilen Erstversorgungstrupps habe sich bewährt.

„Der Großteil der Patienten ist aufgrund von zu viel Alkoholgenuss bei uns gelandet. Ansonsten gab es die bei solchen Veranstaltungen üblichen Patientenbilder: Kreislaufprobleme, weil zu wenig getrunken, Insektenstiche, Schnitt- und Schürfwunden, Blasen und Prellungen sowie verstauchte Gelenke“, erklärt Jankowski.

Nach den fünf Festivaltagen zieht der Einsatzleiter ein positives und zufriedenes Fazit: „Alles hat gut funktioniert, die Einsatzkräfte haben während des Festivals bestens gearbeitet.“ Der Erfolg habe auch viel mit der reibungslosen Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften, dem Veranstalter und anderen Organisationen zu tun.

Insgesamt waren knapp 230 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Malteser aus Baden-Württemberg und der Diözese Augsburg vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei den Maltesern aus Aalen im Ostalbkreis. Ärzte, Rettungsassistenten, Rettungs- und Einsatzsanitäter sowie Helfer für Technik, Logistik, Sicherheit und Verpflegung waren die kompletten fünf Festivaltage rund um die Uhr im Zwei-Schichtbetrieb im Einsatz.

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