17 Verletzte beim Public Viewing


Saarbrücken (DRK) – Beim Public Viewing an der Saarbrücker Kongreßhalle, wo mehrere Tausend Menschen das Fußballspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei mitverfolgten, hatten die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) viel Arbeit. Die 13 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mußten in ihrem Sanitätscontainer insgesamt 17 medizinische Notfälle behandeln.

Sieben Frauen und 10 Männer ließen sich behandeln,  sechs Personen wurden direkt ins Krankenhaus eingeliefert. Häufigste Ursachen für Behandlungen waren Folgen von kleineren Rangeleien, Stürze im Freudentaumel, Kreislaufbeschwerden und Schnittwunden durch Glasscherben. Ein Fan wurde durch eine bengalische Fackel am Bauch verbrannt. Er wurde noch vor Ort behandelt. Für eine Personenansammlung mit mehreren Tausend Besuchern, die ausgelassen feiern, ist die gemeldete Einsatzzahl im ganz normalen Rahmen. Das DRK war gut darauf vorbereitet und wurde vom Veranstalter und dem Ordnungsdienst bestens unterstützt.

Erstmals war bei diesem Einsatz die Motorradstaffel des DRK Landesverbandes eingesetzt. Die Motorräder lotsten Rettungswagen durch die Absperrungen und Fußgängermassen, nach dem Spiel übernahmen sie eine Notfallmeldung wegen einer angeblichen Schlägerei in der Faktoreistraße. In den verstopften Straßen nach dem Spiel kamen die Motorräder mühelos durch den Stau, während die Rettungswagen deutlich gebremst wurden. Dennoch wurden die Fahrzeuge mit Martinshorn und Blaulicht  überall durchgelassen.

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