17-jähriger trieb im Dortmund-Ems-Kanal


Dortmund (BF) – Am Sonntagnachmittag (23.8.09) ging bei der Feuerwehr Dortmund der Notruf ein, dass eine Person im Ortsteil Lindenhorst von der Eisenbahnbrücke aus, leblos in den Dortmund-Ems-Kanal gestürzt sei.

Daraufhin alarmierte die Einsatzleitstelle unverzüglich den Löschzug der Feuerwache 2 (Dortmund-Eving) mit der Spezialeinheit Wasserrettung und den Rettungsdienst. Mit dem Eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwache 2 begab sich sofort ein Feuerwehrtaucher ins Wasser, um den leblosen Körper aus dem Kanal zu retten.

Trotz des sofortigen Auffindens der Person, bei der es sich um einen 17-jährigen Jugendlichen handelt, blieben die Wiederbelebungsversuche erfolglos. Angehörige und Freunde des Jugendlichen wurden durch das Team zur psychologisch-sozialen Unterstützung der Feuerwehr Dortmund sowie einen Notfallseelsorger betreut

Wie sich später herausstellte, wurde der 17-Jährige bei dem Versuch von einer Eisenbahnbrücke in den Kanal zu springen, tödlich verletzt. Vermutlich wurde der Jugendliche bei einem Sprung von der Brücke durch einen Lichtbogen getroffen, erhielt so einen Stromschlag und fiel bewußtlos ins Wasser, wo er versank.

Bei der Eisenbahnbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal (KM 3,2000) handelt es sich um eine Rundbogen-Metallkontruktion, an der eine Hochspannungsleitung entlang geführt wird.

Feuerwehr und der Rettungsdienst Dortmund waren mit 35 Einsatzkräften vor Ort.

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