14 verletzte Schüler nach Brand in Berufsschule


Ingolstadt (pol) – Nach einem Brand in einer Toilette der Berufschule in der Adolf-Kolping-Straße, klagten insgesamt 14 Schüler über Atemprobleme wegen der eingeatmeten Rauchgase.

Kurz vor 14:00 Uhr lief ein von der Brandmeldeanlage der Schule ausgelöster Brandalarm bei der Rettungsleitstelle Ingolstadt ein. Polizei, Berufsfeuerwehr Ingolstadt und Rettungsdienstfahrzeuge rückten daraufhin zum Brandort aus. Die Brandstelle in der Toilette im ersten Stock des Schulgebäudes konnte durch die Feuerwehr bald gelöscht werden. Dennoch hatte sich der entstandene Qualm bereits in dem Stockwerk ausgebreitet.

Obwohl das Schulgebäude kurz nach Auslösung des Brandalarms von der Schulleitung evakuiert wurde, klagten 14 Schüler wegen der eingeatmeten Rauchgase über Atemprobleme. Die Berufsschüler im Alter von 17-23 Jahren wurden durch die Rettungskräfte vor Ort versorgt. Eine stationäre Behandlung war bisher bei keinem der leicht Verletzten erforderlich.
Zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch keine Aussage getroffen werden.

Nach ersten Feststellungen am Brandort dürfte der in der Toilette befindliche Handtuchhalter mutwillig in Brand gesetzt worden sein. Jedoch dauern die Ermittlungen der Brandfahnder der Kriminalpolizei Ingolstadt zur Entstehung des Brandes derzeit noch an.

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