14 Stunden Kellerbrand – vier Feuerwehrleute verletzt


Berlin (BF) – Als die ersten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr am Samstag um 16.37 Uhr zu einem Kellerbrand ausrückten, ahnte niemand, dass es über 14 Stunden dauern würde, um das Feuer zu löschen.

Der Kellerbrand in einem 21-geschossigen Wohngebäude aus den 1970er Jahren hatte es in sich. So erstreckte sich die Brandbekämpfung über insgesamt etwa 600 qm und verteilte sich auf rund 100 Kellerverschläge aus Metall. In vielen der Kellerverschläge wurden Autoreifen gelagert, was viel Qualm und Hitze erzeugte.

Der Rauch breitete sich über 16 Etagen aus. Von der Feuerwehr mussten insgesamt fünf Personen in Sicherheit gebracht werden. In Folge der Brandbekämpfung verletzten sich vier Feuerwehrbeamte und mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Aufgrund schlechter Zugangsmöglichkeiten in das Kellergeschoss, aufgrund der großen Wärme- und Rauchentwicklung, wurden insgesamt rund 200 Einsatzkräfte eingesetzt. Die Feuerwehr löste das Alarmierungsstichwort Feuer 10 Staffeln aus.

Die Einsatzstelle war erst am Sonntag um 7:55 Uhr unter Kontrolle, die Aufräumarbeiten dauerten jedoch bis in die Mittagsstunden an.

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