14-jähriger nach Verpuffung in Lebensgefahr


(Foto: Polizeiinspektion Stade)Stade (ots) – Heute Vormittag kam es gegen 09.00 Uhr in Stade zu einem schweren Betriebsunfall in einer Kfz-Werkstatt. Ein 14-jähriger Schülerpraktikant und ein 47-jähriger Mitarbeiter der Werkstatt erlitten schwere Brandverletzungen.

Bei Reparaturarbeiten in der Kfz-Werkstatt, trat bei Ausbau eines Tanks Kraftstoff aus und es bildete sich sofort ein Benzin-Luft-Gemisch in der Halle. Aus bisher ungeklärter Ursache entzündeten sich diese Gase kurze Zeit später explosionsartig und es kam zu Ausbruch eines Brandes. Ein 14-jähriger Stader Schülerpraktikant sowie ein weiterer 47-jähriger Mitarbeiter der Werkstatt, die sich in unmittelbarer Nähe aufgehalten hatten, erlitten schwere Verbrennungen. Der 42-jährige Werkstattinhaber sowie zwei 21-jährige Mitarbeiter aus Stade, die sich in und vor dem Gebäude aufgehalten hatten, wurden leicht verletzt. Sie hatten Rauchgase eingeatmet und erlitten einen Schock.

Nach der Erstversorgung durch die Stader Notärztin musste der Schüler mit lebensgefährlichen Verbrennungen vom Rettungshubschrauber Christoph 29 in eine Hamburger Spezialklinik geflogen werden.

Der Werkstattmitarbeiter wurde mit schweren Verbrennungen vom Rettungsdienst zunächst ins Elbeklinikum Stade eingeliefert, von dort dann aber im Laufe des Vormittag ebenfalls mit dem Hamburger Rettungshubschrauber Christoph Hansa in eine Hamburger Spezialklinik verlegt.

Der Brand in der Werkstatt konnte durch das beherzte Eingreifen von weiteren Mitarbeitern und Besuchern mit eigenen Feuerlöschern eingedämmt und von den alarmierten Feuerwehren aus Wiepenkathen und vom 1. Zug der Stader Feuerwehr, die mit ca. 30 Feuerwehrleuten anrückte, schnell abgelöscht werden. Ein zufällig vorbeikommender 48-jähriger Passant war noch in die Werkstatt gelaufen und hatte vorbildlich Erste Hilfe geleistet.

Der Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Für die Landung des Rettungshubschraubers wurde der Parkplatz eines benachbarten Baumarktes von der Polizei geräumt.

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